Sonntag, 1. November 2015

Novembergedanken



Kaum zu glauben, dass das Jahr sich so schnell dem Ende neigt. Die Sommererinnerungen sind noch gar nicht richtig verstaut und bald ist der Herbst vorbei.

Es ist erstaunlich, wie viel in einem Jahr passiert. Wie schnell Dinge wichtig werden und wieder in Vergessenheit geraten. - Dinge, Menschen, Wünsche.
Wie viele Gedanken man sich macht, Träume in den Sand setzt oder eben verwirklicht und wie sehr ein Jahr auch einen selbst verändert.

Ich setze mich selbst immer wahnsinnig unter Druck, das Beste aus Allem zu machen und an mir zu arbeiten. Das bietet mir jedenfalls meistens viele Enttäuschungen und Selbstzweifel.

Wenn ich jedoch statt ein paar Wochen, Monate ein paar Jahre zurückschaue, erkenn ich manchmal eben doch, dass sich etwas verändert hat. Und ich kann mir selbst eingestehen, ein wenig an den vielen Herausforderungen gewachsen zu sein.

Denn, ganz ehrlich, so viel auch schief zu gehen scheint, die guten Dinge überwiegen immer irgendwie.

Sei also nicht so hart zu dir. Schau mal zurück: Du wirst irgendwo in deiner Vergangenheit jemanden finden, der jünger, weniger reif, vielleicht weniger frei, weniger selbstbewusst, weniger spontan oder offen war. – Weil du dich verändert hast. Und darauf darfst du ein kleines bisschen stolz sein.


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