Dienstag, 15. September 2015

Mein Oslo Guide :)

Schönen Abend euch!
Heute zeig ich euch, was ich an Oslo richtig gut fand und das in Form eines Tagesspaziergangs. Da ich nur kurze Zeit in Oslo war, hatte ich eigentlich nur einen ganzen Tag um so wirklich was zu sehen. Und jetzt zeige ich euch meine Route. 

Die schöne Hauptstadt Norwegens hat auf etwa 630.000 Einwohner auf einer Fläche von ca. 450 km². Sie trotzt voller zeitgenössischer Architektur; man merkt dem Land defintiv den Wohlstand an. Leider hatte ich an diesem Tag ziemlich beschissenes Wetter, deswegen habe ich keine sehr stimmungsvollen Bilder. Das Wetter kann man eben nicht bestellen...



Mein Hostel (Anker Hostel Oslo – super, weil mit Küchenzeile in den Zimmern!) lag etwa 15 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und ganz in der Nähe von dem besten Viertel: Grünerløkka. Das ist nämlich voll von schönen kleinen Cafes,  Kneipen, alternativen Läden, Graffitis, Kunst, Design und netten Menschen. 

Von da aus geht es weiter zur Nationalgalerie. Für Studenten und Azubis ist der Eintritt ziemlich günstig und es lohnt sich: Die Räume sind nach Zeit unterteilt, also läuft man einmal quer von der Vergangenheit durch sämtliche Epochen bis zur Gegenwart. Ziemlich spannend fand ich's, weil man die Gelegenheit hatte, norwegische Künstler zu entdecken und ich viele Neue für mich entdeckt hab. Natürlich ist ein ganzer Raum Edward Munch gewidmet – neben dem 'Schrei' aber auch viel spannendere Gemälde wie 'Inger in Black' dieser Ausdruck alteeer! oder seine 'Madonna'. Ansonsten kann man sich gut Künstler wie Christian Krohg, Wilhelm Hammerhøi 'The Coin Collector!!' oder Erik Werenskiold geben. Was ich besonders schön fand, ist, dass es einen Raum gab mit einer Skulptur in der Mitte und Papier und Kohlestiften, sowie kleinen Stühlen; da konnte man sich hinsetzen und versuchen die Skulptur abzuzeichnen – diese konnte man dann an die Pinnwand zu den anderen Zeichnungen hängen.

Nach einem Kaffee mach ich mich dann auf den Weg zur Bibliothek. Hier ist der Eintritt frei und die Architektur und die Stimmung sehr genießenswert. Also unbedingt vorbeischauen. 

Weiter geht es über die Bygdøy allé Richtung Vigelandpark. Hier in ich zufällig entlang gelaufen und ich war überrascht, weil es hier nochmal ganz anders aussieht als in der direkten Innenstadt. Ein Wohnviertel, mit vielen kleinen Läden und Restaurants und umwerfenden Fassaden!! 

Im Vigelandpark angekommen kann man einen Zwischenstopp im kostenlosen Oslo Museum machen, wenn man mag. Ansonsten gleich los Richtung Skulpturenpark. Der zeigt 212 Stein- und Bronzeskulpturen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland, die in den Jahren von 1907 bis 1942 entstanden sind. Thematisiert wird hier der Kreislauf des Lebens. Mir hat es gut gefallen, auch wenn ein wenig überlaufen von Touristen. 

Um nicht den selben Rückweg zu nehmen, laufe ich runter an den Oslofjord und finde mich im Hafenviertel wieder. Von hier aus gibt es einen Weg direkt am Wasser entlang bis zur Stadt, der auch noch schön mit Infotafeln ausgeschildert ist. Kurz kommt man leider auch am Industrieviertel vorbei, umso mehr belohnt wird man dann jedoch von Tjuvholmen.

In Tjuvholmen steht vor allem schon mal das Astrup Fearnley Museum, ein privates Kunstmuseum, das schon mit seiner Architektur vollkommen überzeugt. Das ganze Viertel wurde von über 20 Architekten gestaltet – und so sieht es auch aus: modern, viel Kunst, geile Fassaden, teure aber wirklich schöne Restaurants und Kneipen und der Blick auf die Akershus Festung.

Von da aus geht es über die Innenstadt entweder gleich zur Oper – oder aber man verlegt den Opernbesuch auf nachts, denn auf dem Dach der beleuchteten Oper rumzulaufen ist schon ziemlich cool. Die besteht immerhin aus weißem Marmor – was fürn krasser Scheiß bitte?

Blick vom Royal Palace auf die Einkaufsstraße

Grünerløkka: Voller Läden und Cafés, die das Herz höher schlagen lassen..

Ziemlich beeindruckende Eingangshalle in der Bibliothek!

Der Hafen – quasi am westlichsten Punkt des Oslofjords.

Der hinterste Teil des Vigelandparks mit dem Menschen-Kreis


Das waren Oslo Erfahrungen für euch. (Quellen: wikipedia.de / visitoslo.com) Wart ihr da schonmal? Was sind eure Tipps? Haltet gut durch bis zum Wochenende! 

Kommentare:

Maribel hat gesagt…

Du weißt doch.. Im Norden ist das so: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung :D Ok, mir hängt der Spruch auch schon zu den Ohren raus. Aber man muss dann immer eben das beste draus machen :) Und das hast du ja ganz eindeutig! ♥

Caroline von H. hat gesagt…

Oh, Oslo ist eben auf meiner "Da könnte man auch mal hinfahren"-Liste ein ganzes Stück weiter hoch gerutscht!

Zu dem Link, ja irgendwie will blogger grad nicht so wie ich will. Theoretisch sollten die links hier hin führen: http://inseltochter.blogspot.de/

Liebe Grüße :-)

Amely Rose hat gesagt…

was für ein schöner post
ich war noch nie in oslo undwürde so gernemal dort hin

alles Liebe deine AMELY ROSE

Laura hat gesagt…

Habs mir gleich abgespeichert. Mit etwas Glück kann ich dieses Jahr noch nach Oslo. :)

Christine hat gesagt…

Eine gute Freundin hat letztes Jahr eine große Tour in der Richtung gemacht und war unter anderem auch etwas länger in Oslo. Sie schwärmt immer total von ihrer Zeit da.
Ich muss da wohl auch mal hin...

Ruhrstyle hat gesagt…

Sehr schöner Beitrag. Ich möchte auch unbedingt mal nach Oslo.

ja sagerin hat gesagt…

super beitrag! ich muss auch nochmal nach oslo! waren nur für eine nacht da und das war viel zu kurz!
lg
bina

Lilly hat gesagt…

toller post! und schöne bilder :)