Samstag, 18. April 2015

LETTERING TUTORIAL - Teil 1


Hallo ihr Lieben!
Erstmal Daaaaaaanke für so viele wunderbar liebe Likes und Kommentare hier und auf instagram, das ermutigt mich sehr arg! Weil viele von euch das Lettering angesprochen haben, fange ich heute mit einer ganzen Reihe davon an :) Gleich zum Anfang, ich habe keine fachmännische Ahnung zu dem Thema, ich mache nur, was ich liebe und was mir Spaß macht und hoffe ich kann euch ein wenig anstecken, genauso wie euch weiterhelfen.

Was ist 'Lettering' denn eigentlich?
Die schönste Erklärung, wie ich finde ist 'the art of drawing letters'. 

Was brauche ich, um damit anzufangen?
Was ich immer sage: Garnichts. Ein Blatt und etwas, was schreibt. Bitte kauft euch gleich am Anfang keine teuren Utensilien. Weil es ist ehrlich gesagt völlig egal, ob ihr auf teurem gestrichenem Papier oder auf einem alten Briefumschlag, genauso wie, ob mit einem Copic oder einem kostenlosem Werbekulli schreibt. Denn Übung macht den Meister. Und irgendwie fangen wir alle an.

Für diejenigen, die wissen wollen, was ich benutze: 
Meistens habe ich meinen Skizzenblock dabei, weil dann alle Ideen und Entwürfe an einer Stelle sind. Außerdem ist das meine Berufsschulbeschäftigung Nummer eins. Mir taugen aber auch normale weiße Blätter. Dann einen Druckbleistift von Faber Castell (0.7), normale Bleistifte, einen Radiergummi, Pigment Liner von Staedtler (0.05, 0.1, 0.2, 0.3, 0.5, 0.8) und manchmal auch Tinte und einen Pinsel.

Hier jetzt ein paar Tipps, die mir persönlich viel gebracht haben. :)


1. EINFACH VIEL SCHREIBEN.
Klingt banal, ist es auch. Schreibt so viel es geht. Übt einzelne Schwünge, einzelne Buchstaben. Nutzt dabei verschiedene Stifte und Materialien. Sucht euch ein Wort und schreibt es zehntausendmal. In verschiedenen Größen und Schriften. Nehmt die Entwürfe, die euch am besten gefallen raus und verfeinert und verbessert diese. So findet ihr irgendwann raus, was euch liegt, wie eure natürliche Stiftführung ist und könnt so nach und nach einen Stil entwickeln.


2. LETTERING IN ALLEN BEREICHEN EINSETZEN.
Der Hefteintrag? Der Kalender? Die To-Do-Liste? Warum nicht gleich in kreativ und schön? Gleichzeitig übt ihr Schreiben und Gestalten in jeder Situation. Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt in der Schule kein liniertes oder kariertes Papier mehr zu benutzen, sondern nur noch blanko Papier. So habe ich immer Platz für Gestaltung und - später macht es auch deutlich mehr Freude von diesen Blättern zu lernen.



3. NUTZT HILFSLINIEN
Das ist ein Muss! Um die Schrift proportional einzuteilen, gleichmäßig groß zu schreiben, den Platz richtig auszunutzen, solltet ihr vor Allem am Anfang mit dünnen Bleistiftlinien arbeiten. Die müssen auch nicht immer mit Linieal gezogen sein, sondern können auch natürlich skizziert sein. Das Wichtigste ist, sich mit der Aufteilung gut auseinanderzusetzen. Ihr werdet merken, wie harmonisch alles aussehen kann, wenn man es richtig plant.

Okay, ich glaube das war schon relativ viel für den Anfang. In den nächsten Teilen werde ich natürlich noch detaillierter auf einzelne Punkte eingehen. Zuletzt hab ich noch ein paar sehr hilfreiche Links für euch :)




Wenn du bis hier hin gekommen bist, vielen lieben Dank für Lesen. Ich freu mich riesig! Sag mir doch, wie du den Post findest und stell gerne Fragen und Anregungen zu der Lettering Reihe :)

Und jetzt mach dir ne Tasse Tee und genieß deinen Samstag Abend! :)
Anna


Kommentare:

Juni W. hat gesagt…

Das sieht richtig schön aus und macht jedes Blatt zu einem Kunstwerk :D
Ich hätte dafür wohl keine Geduld |D

Lia hat gesagt…

Hey, danke für deinen Kommentar! Und vielen Dank für den tollen 1. Teil deines Tutorials! Das ist ja echt mega was du da machst! :O Deine Schulaufschriebe sind ja der Hammer! So schön! Da macht das Lernen bestimmt gleich viel mehr Spaß. Du hast echt Talent dafür. Das sieht sooo klasse aus. Du könntest glatt nen Dawanda-Shop eröffnen und so was anbieten :D
Ich werd dann mal anfangen zu üben, vielleicht gelingt es mir dann auch irgendwann mal :)

Liebe Grüße,
Lia