Donnerstag, 21. Januar 2016

Hardangervidda | Warum Wandern so gut tut

Stille. Du hörst lediglich deine eigenen Schritte. Du spürst den Schmerz von Erschöpfung und gleichzeitig das Gefühl von Freiheit. Vielleicht hörst du das Wasser plätschern oder kleine Kiesel, die unter deinen Schuhen nachgeben. Wandern ist kräfteraubend und anstrengend – das auf jeden Fall. Aber das, was es dir zurückgibt, macht absolut alles wieder gut. Ich persönlich fühle mich nirgends so frei, als da, wo ich alleine bin, wo ich der Stille lauschen kann und um mich rum nicht als Natur sehen kann. Die Luft ist vollkommen frisch. Selbst die Strommasten sind in einiger Entfernung. Einfach mal abschalten. Wie einfach das geht, wenn man keine andere Wahl hat, das merkt man schnell. Durchatmen im wahrsten Sinne des Wortes. Das Freiheitsgefühl kann man nicht in Worte fassen, man muss es fühlen. Es ist eine Mischung aus Erfolgserlebnissen, das Austesten eigener Grenzen, totaler Erschöpfung und das Tanzen der Endorphine im Takt des Windes. Ohne Scheiß!
Aber wovon ich euch eigentlich erzählen wollte, ist meine Reise nach Norwegen, von der ich ja schon ein wenig berichtet hatte. Jedoch waren wir nicht nur in der Stadt unterwegs, sondern auch in der schönen Hardangervidda, dem größten Nationalpark Norwegens. Mit einer Fläche von ca. 8.000 km² und einer durchschnittlichen Höhe von 1200-1400m ist die Hardangervidda die größte Hochebene Europas. (Quelle: wikipedia)
Wir hatten ursprünglich eine größere Route geplant, die konnten aus gesundheitlichen Gründen leider nicht wahrnehmen, trotzdem war auch das bisschen Wandern dort atemberaubend gut. Die Landschaft war sich oft ähnlich, keine Bäume, viel Wasser, Schnee abwechselnd mit grünem Gras und viel Stein. Ehrlich gesagt fühlten wir uns alle ein bisschen wie in Herr der Ringe. „Mein Taschenmesser leuchtet blau - die Orks müssen in der Nähe sein..“ Und jedes Mal, wenn man nicht weiß, was sich hinter einem Hügel verbirgt, bleibt einem kurz der Atem stehen, wenn man oben steht und über die weite Landschaft sehen kann. Aber vor allem das Ankommen ist so ein gutes Gefühl. Völlig geschafft steht man dann vor der Hütte und kann es kaum erwarten den schweren Rucksack einen Moment abzusetzen. Und die Hütten sind wirklich bezaubernd. Richtig gemütlich eingerichtet – die Aussicht aus dem Fenster kann einem auch schonmal die Sprache verschlagen. Und auch die entspannten Abende mit anderen Wandern kann einem eben keiner nehmen. Genauso wenig wie mit dampfendem heißen Kakao in der Hand in den Sternenhimmel zu sehen und komplett überwältigt zu sein.  



Für diejenigen, die ich dafür interessieren: Holt euch eine gute, ausführliche Wanderkarte des Gebietes. Ein Zelt schadet definitiv nicht, um längere Strecken auch zurücklegen zu können. Allerdings ist die Gegend auch super mit Hütten des NW? ausgestattet. Einfach vorher Mitglied werden, dann ist der Aufenthalt etwas günstiger. Routen vorher zu planen macht sich durchaus gut, spontane Änderungen kann man aber einfach vornehmen.
Na jemand schon dort gewesen? Wenn ihr coole Wanderungen gemacht habt, dann verratet mir doch wo ;)

Donnerstag, 14. Januar 2016

2016 | Motivation

Hallo ihr Lieben!
Boom Pow – und es ist auf einmal 2016! Ein bisschen verspätet wünsch ich euch ein frohes Neues und eine mega gute Zeit, viele Abenteuer, Herausforderungen und Dinge, die euch zum Lächeln bringen. Und wie das im Januar nunmal so ist, haben die ein oder anderen eine lange Liste mit guten Vorsätzen gesammelt – oder wenn Ihr genau zum Gegenteil gehört, dann seid ihr eher so die Listen und Vorsätze-Hater, weil das eh nie klappt. Ich persönlich bin ein Riesenfan von Vorsätzen für das neue Jahr, aber um mal weg von diesem Wort zu kommen, würde ich sie gerne Ziele nennen. Ich liebe es mir Ziele zu stecken, Herausforderungen anzunehmen und vorwärts zu kommen. Über die letzten Jahre habe ich richtig arg gemerkt, wie wichtig mir Fortschritt ist und wie leer und sinnlos ich mich fühlen kann, wenn ich auf der Stelle trete. Außerdem wollen wir alle ja irgendwie das Beste aus unserem Leben machen, oder nicht?


Ich denke, dass wir uns nicht mit einem mittelmäßigem Leben zufrieden geben müssen. Denn jeder von uns kann das Leben leben, das er schon immer haben wollte. Mind blown, ich weiß.
Und um das zu erreichen, brauchen wir Ziele, wir brauchen Motivation und vor allem – und am Schwierigsten – Beständigkeit. Klar, man hat jetzt Motivation weil halt ein neues Jahr angefangen hat und wir kennen das Alle: Neues Jahr. Neue Möglichkeiten. Neue Chancen. Dieses Mal hau ich voll rein… und dann – doch nicht. Weil man nach ein oder zwei Wochen irgendwie merkt, dass man vollends wieder in seinem Alltag angekommen ist. Aber warum kriegen wir das eigentlich nie hin? Ich habe hier ein paar Gedanken zu dem Thema gesammelt, die dir, wie ich hoffe, ein bisschen weiterhelfen, wenn du gerade da steckst.

#Unsere Ziele geraten in Vergessenheit
Zum Ende des Jahres überlegt man sich dann so, was man alles ändern könnte. Im Kopf spinnen tausend Gedanken umher und – ja klar, das werde ich alles umsetzen. 
Doch schnell verfällt man wieder in alte Gewohnheiten ohne es richtig zu merken. Wir verlieren den Fokus. Um ihn zu behalten, sollten wir uns unsere Ziele – erstens – aufschreiben und zweitens – so genau wie möglich formulieren. Willst du ‘n bisschen Sport machen oder es schaffen zwei mal die Woche joggen zu gehen?
Und wenn sie dann irgendwo festgehalten sind, dann muss man da auch öfters mal wieder draufschau‘n ;)

#Gewohnheiten brauchen Zeit
Man nimmt sich was vor. Erster Tag – Yeah, Euphorie. Achter Tag – Leck mich doch am Arsch. Weil wir denken, dass wir unsere Gewohnheiten in ein paar Tagen ändern können. Und wer hätt‘s gedacht? Das können wir nicht.
Wenn du dir also was vorgenommen hast, dann stell dich darauf ein, dass das ein langer Prozess wird. In dem du sicher leiden und Opfer bringen musst. Durchschnittlich braucht ein Mensch nämlich um die 30 Tage um eine Gewohnheit einzuüben. 
Also das mit dem ‘von heut auf morgen‘ wird leider nichts. Don‘t hope – work hard.

#Nichts was uns antreibt
Und dann stellt sich einem doch irgendwann die Frage nach dem ‘Warum‘. Und die musst du dir selbst beantworten können. Warum machst du das eigentlich. Noch ein bisschen krasser: Warum stehst du jeden Morgen auf? Was treibt dich eigentlich an?
Wenn wir wissen, was das ist, dann können wir Alles erreichen, da hab ich keine Zweifel. Also nimm dir ruhig mal Zeit und denk da drüber nach. 

#Wir beschränken uns selbst
Warum sind wir eine so negative Generation, die sich mit so viel Mittelmäßigkeit zufrieden gibt? Die deprimiert ist und eingeschränkt und klein von sich denkt. Schluss damit, sei dir nicht selbst im Weg. 
Ich denk wirklich, dass du alles erreichen kannst, wenn du willst und was dafür tust. 
Diese ganzen Geschichten von Menschen, die was Unglaubliches geschafft haben, sind auch nicht mehr als Geschichten von Menschen, wie du und ich, die hart dafür gearbeitet haben, das zu bekommen, was sie wollen. 



Also sitz hier nicht weiter rum. Kopf hoch. Blick nach vorne. Träume groß. Setze realistische Ziele. Und tu was dafür!

Sonntag, 22. November 2015

5 Dinge, um die grauen Tage zu überstehen

Bis jetzt war der November ja eigentlich traumhaft schön, doch so langsam wird er trist und kalt, wie ich ihn in Erinnerung habe. Da neigt man doch ein wenig dazu, sich von dem Wetter runterziehen zu lassen. Wie ich mir darüber hinweghelfe, lest ihr hier.


1. Mehr Tee, bitte!
Es gibt Menschen, die trinken nur Tee, wenn sie krank sind und verbinden das damit. Dabei ist das das wohltuendste auf der ganzen Welt, eine Tasse heißen, dampfenden Tee zu trinken. A cup of tea is like having a bath on the inside. -unknown Aber egal, ob Tee, Kaffee, Chai Latte, Kakao oder was du sonst noch magst. Eine heiße Tasse davon wird dir jeden Tag verschönern. Also mehr davon, bitte!

2. Schau doch mal wieder Harry Potter!
Ungemütliches Wetter ist die perfekte Filmezeit, und um sich nach einem regnerischem, grauem Tag zu erholen sind unsere Lieblingsfilmklassiker ja wohl am besten geeignet. Wie wärs mal wieder mit einem Teil Herr der Ringe, Star Wars oder Harry Potter? Egal wie oft man sie gesehen hat, es wird einem eben doch immer wieder warm ums Herz ;)

3. Trau dich raus!
Egal wie kalt es ist, du wirst begeistert sein, wie schön es zum Beispiel im Wald, am See oder im Park gerade ist. Egal ob Sonne durch die goldenen Blätter scheint oder Nebel in der Ebene liegt, von heiter bis melancholisch hat der Spätherbst alles zu bieten. Also bewaffne dich mit einer Termoskanne und vielleicht einer Kamera und trau dich!

4. Beweg dich!
Wenn es so früh dunkel wird, habe ich das Gefühl mich unter 10 Decken verstecken zu wollen und das Bett abends nicht mehr zu verlassen. Aber grade jetzt ist für deinen Körper ein bisschen Abwechslung von Nöten. Such dir doch irgendeine coole Indoorsportart, damit du das Wetter nicht mehr als Ausrede benutzen kannst. Oder trotz einfach dem Regen, denn es gibt ja bekanntlich kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung. Wer noch nach einer passenden Sportart für sich sucht, mag vielleicht diesen Artikel von einer meiner Lieblingsbloggerinnen und Youtuberin lesen ;)

5. Bring Farbe ins Spiel!
So wie es um uns herum aussieht, so fühlen wir uns meistens auch. Also los, stell ein paar Kerzen auf, kauf einen Strauß frische Blumen, stell dir deine Lieblingstasse auf den Schreibtisch und sortier vielleicht mal wieder ein paar coole Fotos aus, die du aufhängen magst. Oder wechsle doch einfach die Farbe deiner Vorhänge oder deiner Kissenbezüge. Ein Spritzer Farbe und schönes Licht helfen dir dabei, dich wohlzufühlen und dem Ausblick aus dem Fenster zu trotzden.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Ideen geben, um die nächsten Wochen gut rumzubekommen.
Habt einen guten Start in die Woche!